Samosa

Samosas sind in Indien ein sehr beliebter Snack. Die Samosa-Füllung kann vielfältig variieren: Oft werden die Teigtaschen mit Resten des Currys vom Vortag, mit Fleisch, Gemüse, Kartoffeln oder Reis gefüllt. Wir packen bei unserem veganen Samosa-Rezept Kartoffeln, Erbsen und viele Gewürze hinein.

Zutaten

für
4
Portionen

Außerdem:

  • Frittierfett zum Ausbacken

Für den Teig:

  • 250gWeizenmehl (Type 405)
  • 4ELOlivenöl
  • 1/2TLSalz

Für die Kartoffelfüllung:

  • 300gKartoffel, festkochend
  • 1Zwiebel
  • 2ELKokosöl
  • 2.5TLGaram Masala (Gewürzmischung)
  • 1TLKreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • 1TLKoriander, gemahlen
  • 1TLKurkuma, gemahlen
  • 80gErbsen, tiefgekühlt
  • 1/2TLSalz

Zubereitung

  1. Für die Füllung die Kartoffeln waschen und mit der Schale in Salzwasser 25-30 Minuten garkochen. Abschrecken und die Schale abpellen. Beiseitestellen.

  2. Währenddessen das Mehl mit 150 ml lauwarmem Wasser, Olivenöl und einer Prise Salz in einer Schüssel mischen. Mit den Händen in ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten (alternativ die Knethaken eines Handrührgerätes oder Küchenmaschine verwenden). Den Teig zu einer Kugel geformt in die Schüssel geben. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.

  3. Inzwischen die Zwiebel schälen und fein würfeln. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze hellbraun braten. Gewürze zugeben und 1 Minuten mitrösten. 200 ml Wasser und die Erbsen zugeben. Aufkochen und 1 Minute köcheln lassen.

  4. Die abgekühlten Kartoffeln mit den Fingern (oder einem Kartoffelstampfer) in kleine Stücke zerteilen und in die Pfanne geben. Alles gut miteinander vermengen, sodass keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Mit Salz würzen.

  5. Nun den Teig in 6 gleich schwere Portionen teilen. Jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder in der Hand zuerst zu einer Kugel formen, dann zu einem Kreis (Ø 16-17 cm) ausrollen. Den Kreis mit einem Messer oder Pizzaroller halbieren.

  6. Einen gehäuften EL der Füllung auf eine Seite der Teighälfte setzen. Dann die andere Seite über die Füllung klappen. Die Kanten einrollen und mit den Fingerspitzen fest in den Teig drücken. Wenn alle Samosas gefüllt sind, das Frittierfett in einem breiten Topf erhitzen (das Öl ist heiß genug, wenn sich kleine Bläschen am Stiel eines Holz-Kochlöffels bilden).

  7. Nacheinander immer 3 Samosas zusammen hineingeben und für 2-3 Minuten goldbraun frittieren, dabei einmal wenden.

  8. Die fertigen Samosa auf einem Stück Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Lauwarm oder abgekühlt mit etwas Mango-Chutney oder einem Joghurt-Minz-Dip servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß
  • Ballaststoffe

Samosa-Rezept: Teigtaschen indischer Art

Samosas sind ein beliebter Snack in Indien, der an fast jeder Ecke zu bekommen ist. Der Samosa-Teig ist dabei ganz leicht herzustellen und besteht lediglich aus Mehl, Wasser und Fett. Bei unserem veganen Samosa-Rezept verwenden wir Olivenöl, Sie können für einen intensiveren Geschmack aber auch zerlassene Butter oder Ghee verwenden. Buttergeschmack spielt in Indien eine große Rolle, das zeigt auch unser Butter-Chicken-Rezept auf köstliche Weise.

Für das Frittieren der Teigtaschen sollten Sie, wie übrigens auch bei unseren Sopaipillas, auf jeden Fall ein geeignetes Öl verwenden. Native Öle, etwa kaltgepresstes Olivenöl oder Rapsöl, sollten Sie hierfür nicht nutzen, da diese einen recht niedrigen Rauchpunkt haben und bei hohen Temperaturen, wie sie beim Frittieren benötigt werden, ungesunde Stoffe bilden. Besonders gut eignet sich zum Beispiel raffiniertes Erdnussöl. Achten Sie darüber hinaus auch darauf, Ihre Samosas nach dem Frittieren ordentlich abtropfen zu lassen, damit Sie nicht zu viel überschüssiges Fett enthalten. So gehen Sie auch vor, wenn Sie unsere russischen Tschebureki oder tunesisch inspirierte Brik in heißem Öl in der Pfanne ausbacken.

Teigtaschen selber füllen: So geht's!

Ob indische Samosas, spanische Empanadas, italienische Tortellini, polnische Piroggen oder japanische Gyoza, die Füllung ist für den Genuss entscheidend. Darin liegt das große Potenzial der Teigtaschen, kulinarisch kreativ zu werden und sie so zu füllen, wie sie einem persönlich am besten schmecken. Allerdings liegt darin auch die Crux bei allen Teigtaschen-Rezepten: Es ist mit Aufwand und Fingerspitzengefühl verbunden, die Füllung an Ort und Stelle zu bekommen und sicher zu verpacken.

Bei unserem Samosa-Rezept gestaltet sich das Füllen aber noch recht einfach, da der Snack eine hierfür angenehme Größe hat. Rollen Sie für die Samosas den Teig zu Kreisen von ca. 16 cm Durchmesser aus und halbieren Sie diese. Setzen sie einen gehäuften EL der vorbereiteten Füllung auf eine Seite der Teighälfte. Klappen Sie anschließend die andere Teighälfte über die Masse, rollen Sie die Kanten ein und drücken Sie den Teig schön fest. Luft in Teigtaschen dehnt sich beim Kochen oder Frittieren nämlich aus, lässt den Teig platzen und das Innere läuft heraus. Wie genau das Füllen der Samosas abläuft, können Sie auch noch einmal in unserem Rezept nachlesen.

Zu den Samosas reichen Sie übrigens am besten ein selbst gemachtes Chutney oder einen Joghurt-Minze-Dip.

Sie haben noch mehr Lust auf indische Backwaren bekommen? Auch unser Naan-Brot-Rezept ist original indisch und ganz einfach zuzubereiten. Ergänzend bieten wie Ihnen hier außerdem das komplett pflanzenbasierte Rezept für ein köstliches veganes Naan-Brot an.