Butter tarts

Wenn Sie Kanadier und Kanadierinnen fragen, welche Speise sie auf eine einsame Insel mitnähmen, würden sich viele für Butter Tarts entscheiden. Das kleine und feine Gebäck gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der kanadischen Küche – und schmeckt einfach köstlich!

Zutaten

für
8
Portionen
  • 70gButter, weich
  • 150gMehl
  • 1PriseSalz
  • 2ELZucker
  • 150gWalnüsse
  • 60gHonig
  • 50gButter
  • Vanilleschote, davon das Mark
  • 50gZucker, braun
  • 1TLZimt

Zubereitung

  1. Die Butter zusammen mit dem Mehl, dem Zucker und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

  2. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Den Teig ausrollen und damit 8 Tartelette-Formen/Muffinförmchen mit einem Durchmesser von etwa 6 cm auskleiden.

  3. Die Walnüsse fein hacken und zusammen mit dem Honig, dem Mark einer Vanilleschote, dem braunen Zucker und dem Zimt in einen Topf erhitzen. So lange köcheln lassen, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht.

  4. Den Sirup in die vorbereiteten Tartelette-Formen geben und anschließend für 12 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

  5. Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß
  • Ballaststoffe

Butter Tarts aus Kanada

Buttertörtchen – so könnte man den englischen Begriff Butter Tarts ins Deutsche übersetzen. In der Tat spielt Butter wie auch bei einer französischen Tarte Amandine eine große Rolle bei der Zubereitung dieser kanadischen Gebäck-Spezialität. In vielen Rezepten für Butter Tarts landet das Fett nämlich sowohl im Teig als auch in der Füllung. Das macht zwar nicht gerade schlank, aber auf jeden Fall glücklich, denn die feinen kleinen Küchlein schmecken unwiderstehlich gut.

Im kanadischen Raum werden Butter Tarts vor allem in den englischsprachigen Provinzen genossen. Ihren Ursprung sollen die feinen Butter Tarts in Ontario, Canada haben. Jedes Jahr im Juni findet dort in der Stadt Midland sogar "Ontario's Best Butter Tart Festival" statt. Hierbei werden nicht nur jede Menge Butter Tarts gebacken und verzehrt, sondern es landen auch neue Varianten auf dem Kuchenteller. Zum Beispiel vegane und glutenfreie Versionen des Gebäcks oder solche ohne Nüsse oder ohne Zucker. Die Vielfalt ist groß.

Butter Tarts mit Walnüssen

Das klassische Rezept für Butter Tarts sieht allerdings eine Füllung mit Walnüssen vor: Diese werden klein gehackt, mit Honig, Vanille, Zucker sowie Zimt vermischt und in die Tarts aus Mürbeteig gegeben. Statt Honig können Sie ebenfalls Ahornsirup oder Maissirup verwenden. Ebenso eignen sich auch Rosinen oder Korinthen, die vorher in süßem Likör eingelegt wurden. Wer es fruchtig mag, backt seine Butter Tarts mit Apfelstückchen oder Blaubeeren. Die Apfel-Tarte hat ihren Ursprung übrigens in der französischen Küche und wird – wie die Butter Tarts – mit Walnüssen zubereitet.

Mehr süße und herzhafte Rezepte mit Walnüssen wie Walnussplätzchen, Gnocchi mit Walnusspesto oder Walnussparfait erwarten Sie in der Rezeptewelt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren!