Whoopie Pies

Schokoladige Kekse aus den USA mit cremiger Vanille-Frischkäse-Füllung: Probieren Sie unser Rezept für selbst gemachte Schoko-Whoopie-Pies und lassen sich von der köstlichen amerikanischen Süßspeise den Gaumen verwöhnen.

Zutaten

für
12
Portionen

Für die Füllung:

  • 1Vanilleschote
  • 200gFrischkäse
  • 200gButter, weich
  • 150gPuderzucker

Für den Teig:

  • 260gWeizenmehl (Type 405)
  • 2ELBackkakao
  • 2TLBackpulver
  • 1PriseSalz
  • 150gButter
  • 120gZucker
  • 2Ei
  • 120mlMilch

Utensilien:

Spritzbeutel mit Lochtülle (ca. 12 mm Durchmesser)

Zubereitung

  1. Mehl, Backkakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Butter und Zucker mit den Schneebesen eines Handrührgerätes schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben und unterschlagen. Dann die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

  2. Backofen auf 170 Grad Umluft (190 Grad Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.

  3. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und mit ausreichend Abstand kleine Teigportionen (ca. 6 cm Durchmesser) auf das Backpapier aufspritzen. Für 10-12 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen. Herausnehmen und auf einem Kuchenrost vollständig abkühlen lassen.

  4. In der Zwischenzeit die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark auskratzen. Vanillemark, Frischkäse und Butter mit den Schneebesen eines Handrührgerätes schaumig schlagen. Puderzucker zugeben und nochmals auf hoher Stufe weiterschlagen.

  5. Die Füllung ebenfalls in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Hälfte der Whoopie Pies mittig aufspritzen. Den Deckel aufsetzen und leicht andrücken. Nach Belieben sofort servieren oder nochmals kaltstellen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß
  • Ballaststoffe

Whoopie Pies: zum Streiten lecker

Der exakte Ursprung der Whoopie Pies ist nicht genau bekannt. Doch lässt sich die erste Niederschrift der Bezeichnung für die schokoladige Köstlichkeit auf die 1920er-Jahre in den USA zurückführen. Der Begriff Whoopie ist in den USA ein Ausruf für eine angenehme Überraschung oder Begeisterung. Dass die Süßspeise diesen Ausdruck der Begeisterung im Namen trägt, ist ein deutlicher Hinweis auf die Popularität der Sandwich-Kekse in den USA. Besonders den Staaten an der US-Ostküste hat es der Whoopie Pie jedoch angetan. Um die weichen Doppelkekse mit cremiger Füllung brachen die Staaten Maine und Pennsylvania sogar einen echten Süßspeisen-Krieg vom Zaun. 2011 entfachte Maine den "Whoopie War", als der Staat die Küchlein offiziell zum "State Treat", zu Deutsch Staatsleckerei oder -leckerbissen, erklären wollte. Ein Vorgehen, das Pennsylvania zwar gehörig gegen den Strich lief, den Streit verlor es 2012 jedoch gegen Maine.

Whoopies-Rezept mit cremiger Vanille-Füllung

Heute sind Whoopies nicht nur in den USA landesweit beliebt. Traditionell besteht die cremige Füllung zwischen den Keks-Hälften aus einer Marshmallow-Creme mit Butter und Zucker. In unserem einfachen Whoopies-Rezept finden Sie eine gängige Abwandlung der klassischen Whoopie-Pies-Füllung: eine köstliche Mischung aus Vanille, Frischkäse, Butter und Puderzucker, die zwei weiche Kekse aus Schokoladenteig miteinander verbindet.

Übrigens können Sie unser Whoopie-Pie-Rezept auch vegan abändern. Ersetzen Sie die tierischen Produkte einfach durch vegane Alternativen wie pflanzliche Schlagcreme, oder Sie orientieren sich an unserem Rezept für die vegane Version der beliebten Oreo-Kekse. Und apropos Oreo: Haben Sie schon unser Oreo-Eis probiert? Gefällt Ihnen die Idee eines Schoko-Keks-Sandwiches? Dann probieren Sie unbedingt unser Nougatstangen-Rezept mit Schokoladenüberguss.

Inzwischen gibt es Whoopies Pies in verschiedensten Versionen, so können Sie unsere Schoko Whoopies nach Belieben abwandeln. Versuchen Sie beim nächsten Backen doch einmal einen Kürbis-Keksteig. Oder Sie verwenden eine Milchkaramellcreme als Füllung, wie bei lateinamerikanischen Alfajores. Ihrer Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt!