Pasta bolognese

Ein heiß geliebter Dauerbrenner: Dieses einfache Nudelgericht zählt zu den beliebtesten kulinarischen Exporten Italiens. Dank unseres einfachen Pasta-bolognese-Rezepts schmeckt Ihnen das deftige Wohlfühlessen in Zukunft zu Hause so gut wie in Ihrem Lieblingsrestaurant.

Zutaten

für
4
Portionen

Zutaten:

  • 300gHackfleisch, gemischt
  • 1ELRapsöl
  • 1Knoblauchzehe
  • 2Karotte
  • 1Zucchini
  • 200gSellerie
  • 6Frühlingszwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1TasseRotwein, halbtrocken
  • 1DoseTomaten, passiert
  • 1TLThymian
  • 240gTagliatelle
  • 4ELTomatenmark

Zubereitung

Zubereitung

  1. Hackfleisch unter Wenden in einer großen Pfanne in Öl anbraten.

  2. Knoblauch fein hacken, Karotten und Sellerie fein würfeln, Zucchini in feine Scheiben und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Alles zum Hackfleisch geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und anbraten. Mit Rotwein (alternativ Gemüsebrühe) ablöschen.

  3. Passierte Tomaten zugeben, mit Thymian würzen und ca. 20 Minuten schmoren lassen.

  4. Währenddessen die Pasta in reichlich Salzwasser bissfest garen.

  5. Tomatenmark in die Sauce einrühren, nochmals abschmecken.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß

Ein italienischer Dauerbrenner

Das im Original als "Ragu alla bolognese" bekannte Gericht zeichnet sich durch eine über mehrere Stunden geschmorte Hackfleischsoße aus. So schmilzt diese beim Genuss förmlich auf der Zunge. Doch keine Sorge: Für unsere Spaghetti bolognese für vier Personen müssen Sie nicht den ganzen Tag in der Küche stehen. Denn für unser Rezept benötigen Sie nur eine halbe Stunde.

Gut zu wissen: Obwohl hierzulande vor allem Spaghetti mit Bolognese bekannt sind, wird die Ur-Bolo klassisch an Bandnudeln serviert. Die nehmen die kräftige Soße schließlich besonders gut auf. Aus diesem Grund verwenden wir für dieses Rezept auch Tagliatelle. Woher der Hang zu Spaghetti kommt? Eine Legende besagt, dass US-amerikanische und englische Soldaten das Ragu alla bolognese während des Zweiten Weltkriegs entdeckten und es in ihrer Heimat dann mit den dünnen Nudeln nachkochten. So wurden aus dem Ragu alla bolognese die heute bekannten Spaghetti bolognese.

Ein Tipp: Wenn nach dem Essen etwas von Ihrer Bolognese-Soße übrig bleibt, können Sie diese zwei Tage im Kühlschrank lagern und beispielsweise auch für Lasagne verwenden. Oder Sie frieren die Soße ein. So hält sie sich etwa ein Jahr.

Individuell lecker – so verfeinern Sie Ihre Bolognese-Soße

Bandnudeln an einer würzigen Tomaten-Hackfleisch-Soße: So geht das Pasta-bolognese-Original-Rezept. Doch Sie können die Spaghetti-bolognese-Zutaten endlos nach Ihrem Geschmack austauschen oder ergänzen. Probieren Sie etwa mal ein Weiße-Pasta-bolognese-Rezept aus. Für dieses ersetzen Sie die Tomaten mit Ricotta und den Rotwein durch Weißwein. Sie essen kein Fleisch? Greifen Sie statt zu Hack zur Soja-Alternative wie in unserem Rezept für vegetarische Sauce bolognese oder verwenden Sie Tellerlinsen. Sie sparen Kohlenhydrate? Nehmen Sie für eine Low-Carb-Bolognese Zucchini statt Nudeln, also sogenannte Zoodles.

Als Fleisch wird für das ursprüngliche Pasta-bolognese-Rezept nur Rinderhack und etwas Pancetta – also Schweinspeck, den Sie übrigens auch für unsere Trüffel-Pasta nutzen – verwendet. Sie können diese aber für eine leichtere Mahlzeit auch mit Hühnchen ersetzen. Für besonderen Gourmet-Genuss ergänzen Sie Salz, Pfeffer, Knoblauch und Thymian übrigens noch mit weiteren Kräutern. Passend sind etwa Muskatnuss, Nelken, Oregano, Majoran, Basilikum und Lorbeerblatt. Ein kulinarisches Highlight ist übrigens auch unsere Pasta mit grünem Spargel, Zitrone, Parmesan und Knoblauch.