Schweinekrustenbraten

Sie mögen's deftig? Dann haben wir das perfekte Rezept für Sie: unseren Schweinekrustenbraten mit Knödeln und einer kräftigen Biersoße. Dank der wird das Fleisch im Ofen besonders aromatisch und saftig.

Zutaten

für
4
Portionen
  • 330mlBier, dunkel
  • 1ZweigMajoran
  • 1TLKümmelsamen
  • 1LiterGemüsebrühe
  • 1ELTomatenmark
  • 4ELRapsöl
  • Salz
  • 1.5kgSchweineschulter am Stück
  • 2Knoblauchzehe
  • 1Petersilienwurzel
  • 2Zwiebel
  • 2Möhre
  • 6Brötchen vom Vortag
  • 1BundPetersilie
  • 10gButter
  • 250mlMilch
  • 3Ei
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Kümmel grob hacken und gff. die Schwarte vom Braten rautenförmig einschneiden. Braten auf der Schwartenseite mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen, die Gewürze leicht einreiben. Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Möhren und Petersilienwurzel schälen und in Stücke schneiden. Petersilie waschen und trocken tupfen.

  2. 2 EL Öl in einem Bräter erhitzen und den Schweinebraten rundherum anbraten und danach herausnehmen. Übriges Öl in den Bräter geben und Zwiebeln und Knoblauch anbraten, die Möhren und die Petersilienwurzel dazugeben und Tomatenmark unterrühren. Das Bier und die Brühe hinzufügen, alles kurz einkochen lassen und anschließend den Braten mit der Schwarte nach unten in den Bräter legen. Im Ofen ca. 1 Std. 45 Minuten bei 160°C Grad garen.

  3. Während der Braten gart, die Brötchen in kleine Würfel oder in dünne Scheiben schneiden. Die gehackte Petersilie und die Zwiebel in der Butter ganz kurz anschwitzen, die Milch hinzufügen und anschließend alles mit den Brötchenwürfeln mischen. Etwa 10 Minuten quellen lassen.

  4. Die mit Salz und Pfeffer verquirlten Eier dazugeben und alles zu einem nicht zu festen Teig verrühren. Sollte der Teig doch zu weich sein, etwas Semmelbrösel einrühren, um dem Teig die gewünschte Sämigkeit zu verleihen.

  5. Mit nassen Händen tennisballgroße Knödel formen und in der siedenden, aber nicht sprudelnd kochenden Flüssigkeit (Salzwasser oder Brühe) in 20 Minuten gar ziehen lassen, bis sie nach oben steigen. Hierbei die Garzeit des Bratens beachten.

  6. Braten aus dem Ofen nehmen und wenden, sodass die Schwarte nach oben zeigt. Den Braten weitere 2 Std. 15 Minuten fertig garen.

  7. Den Bräter aus dem Ofen nehmen und die Grillfunktion des Ofens anschalten. Den Braten mit der Schwarte nach oben auf einen Ofenrost setzen. ½ TL Salz mit 3 EL Wasser verrühren und die Kruste damit bepinseln. Rost in den Ofen schieben und ein Blech als Tropfschutz darunter. Die Kruste in 5-8 Minuten knusprig braten.

  8. Währenddessen Sauce durch ein Sieb in einen Topf gießen, Siebinhalt gut durchdrücken. Sauce bei Hitze 3-4 Minuten offen einkochen lassen. Mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. mit Speisestärke binden.

  9. Braten aufschneiden und mit der Sauce zu den Knödeln servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß
  • Ballaststoffe

Schweinekrustenbraten-Rezept: herzhaft und knusprig

Das Erfolgsgeheimnis eines Schweinebratens ist ganz klar seine knusprige Kruste. Doch wie bereitet man den perfekten Schweinekrustenbraten zu Hause selber zu? Entscheidend für die Schweinebraten-Kruste ist das Verhältnis zwischen Fleisch und Schwarte. Wegen seines hohen Fettanteils wird Schweinebauch besonders gern für diese Art der Zubereitung genommen. Doch es gibt Alternativen: Für unseren Schweinekrustenbratenxy nutzen Sie beispielsweise die Schweineschulter, deren Schwarte sich ebenfalls hervorragend als Krustenbasis eignet. Für ein gutes Ergebnis ist es wichtig, die Hautschicht einzuschneiden. Aber Vorsicht: Einerseits ist sie relativ widerstandsfähig, andererseits dürfen Sie das Fleisch dabei nicht verletzen. Unser Tipp: Lassen Sie sie vom Metzger einschneiden, ehe Sie zu Hause unseren Schweinebraten zubereiten. Kleine Rauten oder Vierecke erleichtern später den Genuss, da die Stücke mundgerecht sind und sie nicht erst die knusprige Kruste durchtrennen müssen. Einmal vorbereitet, machen Sie sich ans Aromatisieren. Für unseren Schweinekrustenbraten reiben Sie das Fleisch dazu mit Gewürzen ein und braten es rundherum an. Danach setzen Sie die Biersoße an, in der Sie den Schweinekrustenbraten im Backofen garen. Nach unserem Rezept benötigt der Schweinebraten – genauso wie unser Räuberbraten – eine Garzeit von insgesamt vier Stunden. So ist das Fleisch am Ende durch, dennoch schön saftig und zart und lässt sich bestens von der Kruste lösen. Als Beilage passen vor allem Kartoffelknödel und in bester bayerischer Tradition unser Krautsalat. Die passen übrigens ebenso hervorragend zu unserem aromatischen Krustenbraten vom Grill! Und würziges Sauerkraut servieren wir zu unserem deftigen Mutzbraten.

Schweinebraten: bayrisch mit Dunkelbiersoße

Nicht alle Schweinebraten-Rezepte setzen auf eine Biersoße. Wollen Sie wie für unseren Schweinebraten mit Kruste eine ansetzen, nutzen Sie nach bayerischer Tradition jedoch Dunkelbier. Das schmeckt einerseits milder als andere Sorten, besitzt zudem eine malzige Note, die wunderbar zum Fleisch passt – und zur Kruste. Denn auch die profitiert von der passenden Soße: So paradox es klingen mag, übergießen Sie den Schweinebraten im Backofen immer wieder mit Soße, wird die Schwarte noch ein Stück knuspriger. Für unser Schweinekrustenbraten-Rezept wenden Sie jedoch einen zeitsparenden Trick an: Sie garen die Schwarte zunächst in der Soße, wo sie schön feucht bleibt, um sie für die zweite Phase umzudrehen und am Ende unter dem Grill Ihres Backofens perfekt zu vollenden. So erhalten Sie einen sowohl knusprigen als auch saftigen Schweinebraten. Doch zurück zum Bier. Das können Sie nicht nur für die Soße unseres Schweinekrustenbratens verwenden. Kochen Sie beispielsweise einmal unser Biergulasch oder schließen Sie das herzhafte Dinner mit einem Bieramisu ab. Übrigens: Übrig gebliebene Knödel lassen sich hervorragend zu einem herzhaften Knödelsalat verarbeiten. Mit Wurst, Bergkäse und knackigem Gemüse bereiten Sie aus der Beilage in nur 30 Minuten ein leckeres Hauptgericht zu.