Rote Currypaste selber machen

Ein bisschen Schärfe gehört zur thailändischen Kochkunst wie Zitronengras, Kreuzkümmel und Koriander. Machen Sie die rote Currypaste selber und zaubern Sie exotische Currygerichte wie auf den Straßen Bangkoks!

Zutaten

für
1
Portionen
  • 1ELPfefferkörner, schwarz
  • 1ELKreuzkümmel (Cumin)
  • 1ELKoriandersamen
  • 1TLZimt
  • 1PriseMuskat
  • 1ELRohrohrzucker
  • 1TLSalz
  • 2ELPaprikapulver
  • 2Schalotte
  • 2ZehenKnoblauch
  • 2StangenZitronengras
  • 50gGalgantwurzel
  • 5Koriander
  • 2Kaffir-Limettenblatt
  • 5ELChiliflocken

Utensilien:

Food-Prozessor, Blitzhacker oder Mörser

Schraubglas

Zubereitung

  1. Pfeffer, Kreuzkümmel und Koriandersamen in einem Food-Prozessor, Blitzhacker oder Mörser fein mahlen. Zimt, Muskatnuss, Rohrzucker, Salz und Paprikapulver zugeben und ebenfalls fein mahlen.

  2. Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Zitronengras putzen, dabei die äußeren holzigen Blätter entfernen. In feine Ringe schneiden. Galgant schälen und fein würfeln. Korianderwurzel fein hacken. Kaffir-Limettenblätter abspülen, trocken tupfen und fein schneiden.

  3. Die vorbereiteten Zutaten mit den Chiliflocken in den Food-Prozessor, Blitzhacker oder Mörser geben und zu einer glatten Masse mixen. Verbindet sich die Masse im Mixer nicht gut, 2 El abgekochtes Wasser zugeben und fein pürieren.

  4. Die Paste (ergibt ca. 300g) in ein sterilisiertes Schraubglas füllen. Im Kühlschrank ist sie ca. 6 Wochen haltbar.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß
  • Ballaststoffe

Einfaches Rezept für rote Currypaste

Rot, gelb, grün – diese drei Currypasten sind die Basis für cremige und herrlich scharfe Thai-Currys. Der Unterschied zwischen den farbenfrohen Gewürzpasten liegt vor allem in ihrer Schärfe: So richtig in sich hat es die grüne Paste, denn sie besteht aus 50 Prozent frischen grünen Chilischoten. Die rote Currypaste wird mit getrockneten roten Chilis zubereitet und ist für die meisten Europäer immer noch ziemlich scharf. Regelrecht mild dagegen präsentiert sich das gelbe Gewürz, denn es verzichtet komplett auf Chilischoten und setzt dagegen auf reichlich Kurkuma und Garnelenpaste.

Red curry paste – das steckt drin

Die rote Currypaste schmeckt wie ein Bummel über einen asiatischen Markt: Zerstoßen und fein gemahlen werden Gewürze aus 1001 Nacht wie Kreuzkümmel, Koriandersamen, Zimt, Muskat, Paprika sowie Salz und Zucker. Ergänzt wird der Gewürzmix um Knollen wie Zwiebel, Galgant und Knoblauch; abgerundet mit Zitronengras, Kaffirlimettenblättern und natürlich jeder Menge roter Chiliflocken. Zum Selbermachen der veganen roten Currypaste brauchen Sie einen Mörser mit Stößel oder einen Mixer.

Einmal zubereitet lässt sich die Currypaste ganz gleich welcher Farbe übrigens ausgezeichnet aufbewahren: In einem sterilisierten, verschließbaren Glas hält sie sich im Kühlschrank bis zu sechs Wochen – Zeit für jede Menge leckere thailändische Gerichte wie ein echtes Thai-Curry oder ein Massaman Curry.

Original rote Currypaste selber machen

Der rote Scharfmacher passt zu Currys mit Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse und Tofu. Besonders gut harmoniert die Currypaste mit milder Kokosmilch. Damit Aroma und Schärfe sich voll entfalten können, sollten Sie die Gewürzmischung zuerst in Öl anrösten. Sie darf allerdings auf keinen Fall anbrennen! Mehr köstliche Thaiküche wie eine Tomaten-Kokos-Suppe, Sommerrollen oder Saté-Spieße finden Sie hier in unserer Rezeptwelt.