Geräucherte Forelle

Geräuchertes Forellenfilet punktet mit einem milden Geschmack, ist praktisch grätenfrei und verzehrfertig. Ideal, um in nicht einmal einer halben Stunde eine leckere Fischmahlzeit zu genießen. Für unser Rezept kombinieren Sie geräucherte Forelle mit einer Pilzsalsa und Kartoffeln.

Zutaten

für
2
Portionen
  • 600gKartoffel
  • Salz
  • 2Lorbeerblatt
  • 500gPilz
  • 2Frühlingszwiebel, rot
  • 40gPetersilie, glatt
  • 2ELRapsöl
  • 2ELWeinessig
  • 1/2TLmildes Currypulver
  • 200gForellenfilet, geräuchert
  • 2ELSahnemeerretich
  • 1PrisePaprikapulver mild

Zubereitung

  1. Kartoffeln bürsten und in wenig Salzwasser mit Lorbeerblättern stichfest garen.

  2. Pilze in einen halben Zentimeter große Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie mit Stielen sehr fein schneiden.

  3. Rapsöl in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Ein Tropfen Wasser sollte darin brutzeln. Zwiebeln hinein geben und eine Minute anbraten. Pilze zugeben und weitere drei Minuten anbraten. Mit Essig ablöschen und die Petersilie bis auf wenige Blättchen zugeben. Mit Currypulver und gegebenenfalls Salz abschmecken.

  4. Forellenfilets darauf legen. Pfanne ausschalten, zudecken und fünf Minuten ziehen lassen.

  5. Pilzsalsa mit Forelle auf Teller geben. Dazu Meerrettich und Kartoffeln anrichten. Mit Petersilie und Paprika bestreut servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß
  • Ballaststoffe

Rezept für geräucherte Forelle mit Pilzen und Kartoffeln

Die Forelle gehört zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland – und stammt oft aus heimischer Aquakulturproduktion. Hier ist die Regenbogenforelle am häufigsten zu finden. Bei den Zubereitungsmöglichkeiten gibt es viele Varianten. Für traditionelle Speisen wie die "Forelle blau" wird der Fisch zum Beispiel gekocht. Zu den wohl berühmtesten Rezepten mit dem beliebten Fisch zählt wahrscheinlich die Forelle Müllerin. Besonders einfach lässt sich Forelle zubereiten, wenn Sie – wie für unser Rezept vorgesehen – geräucherte Exemplare wählen. Der Rauch von Wacholderholz verleiht dem Fisch ein fein-würziges Aroma. Denn für die Forelle eignet sich angesichts ihres hohen Fettgehalts die Methode des Kalträucherns besonders gut. Gleich einen eigenen Ofen anschaffen müssen Sie dennoch nicht. Die Filets können Sie bereits fertig geräuchert kaufen, um Sie direkt zu verwenden, ohne Gräten oder Haut zu entfernen. Sie müssen die geräucherte Forelle nicht einmal in der Pfanne braten. Stattdessen legen Sie sie für unser Rezept einfach auf die Pilzsalsa, wo sie etwas Wärme abbekommt – fertig! Geräucherte Forellenfilets eignen sich zudem wunderbar für Vorspeisen-Rezepte wie unsere Forelle mit Feldsalat.

Geräucherte Forelle: Was passt dazu?

Die Pilzsalsa unseres Rezepts ist nur eine Variante, die Sie als Beilage nutzen können. Besonders gern kombiniert wird beispielsweise geräucherte Forelle mit Kartoffeln. Für unser Rezept kochen Sie die Knollen mit etwas Lorbeer, was dem gesamten Gericht eine raffinierte und köstliche Geschmacksnuance verleiht. Ebenfalls lecker schmeckt geräucherte Forelle mit Gemüse oder einem knackigen Salat. Meerrettich-Soßen passen darüber hinaus auch hervorragend dazu. Eine andere Möglichkeit, geräucherte Forelle zu servieren, bietet die schottische Fischsuppe Cullen Skink: Hier verwenden Sie die Räucherforelle als Einlage.

Tipps für passende Getränke: Zu geräuchertem Fisch servieren Sie am besten kräftige Weißweine, beispielsweise einen Grauburgunder oder Chardonnay. Das gilt übrigens auch, wenn Sie sich für unsere gebratene Forelle entscheiden. Ein tanninarmer Rotwein ist ein weiterer schmackhafter Begleiter zur geräucherten Forelle. Ein Trollinger bietet sich hier beispielsweise gut an.

Übrigens taucht eine Frage immer wieder im Zusammenhang mit dem beliebten Speisefisch auf. Nämlich: Darf ich geräucherte Forelle in der Schwangerschaft essen? Die Antwortet lautet hier nein. Denn der geräucherte Fisch kann schädliche Bakterien wie zum Beispiel Listerien enthalten. Verzichten Sie daher am besten ganz auf den Verzehr in der Schwangerschaft.