Elsässer Flammkuchen

Mehl, Wasser, Öl, Salz und eventuell Hefe: Mehr brauchen Sie nicht für den Teig eines Elsässer Flammkuchens. Wir verraten Ihnen, mit welchen weiteren Zutaten die Spezialität belegt wird und wie Sie Ihren Flammkuchen nach Lust und Laune variieren können.

Zutaten

für
4
Portionen
  • 600gWeizenmehl
  • 1/2Hefewürfel
  • 300mlWasser, lauwarm
  • 1/2TLfeiner Zucker
  • 6ELSonnenblumenöl
  • 2TLSalz
  • 3mittelgroßeZwiebel, rot
  • 250gSpeckwürfel
  • 250gSchmand
  • 150gCrème fraîche
  • 1/2TLPfeffer
  • 1BundSchnittlauch

Zubereitung

  1. Zuerst die Hefe in lauwarmes Wasser bröseln und den Zucker dazugeben. Das Ganze verrühren, bis die Hefe aufgelöst ist.

  2. Das Mehl in eine Schüssel geben, die aufgelöste Hefe, Salz und Öl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Min. gehen lassen.

  3. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Anschließend den Schmand und Crème fraîche verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln, in feine Ringe schneiden und die Hälfte zur Creme hinzugeben.

  4. Den Hefeteig vierteln und die einzelnen Teile erneut durchkneten. Anschließend ein Viertel oval ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den ausgerollten Teig hineinlegen. Ein Viertel der Creme auf den Teig streichen und jeweils ein Viertel des Specks und der Zwiebeln auf dem Teig verteilen.

  5. Den Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 250°C für 10-12 Min. auf der unteren Schiene backen.

  6. Zum Schluss den fertigen Flammkuchen mit etwas Schnittlauch bestreuen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • Energie
  • Kalorien
  • Kohlehydrate
  • Fett
  • Eiweiß
  • Ballaststoffe

Elsässer-Flammkuchen-Rezept: So gelingt das Original

Flammkuchen stammen aus der elsässisch-lothringischen Küche. Im traditionellen Elsässer-Flammkuchen-Rezept besteht der Boden aus einem dünnen Brotteig. Die Spezialität wurde ursprünglich vor dem Brot in den Holzbackofen geschoben, um die Temperatur zu prüfen: Nur wenn der Teigfladen knusprig braun wieder herauskam, war die Temperatur perfekt. War der Fladen hingegen noch labbrig oder sogar verkohlt, war der Ofen zu kühl oder zu heiß. Da die Flammen dabei noch nicht ganz verloschen waren, erhielt die französische Pizza so ihren Namen.

Das Grundrezept für einen klassischen Elsässer Flammkuchen ohne Hefe stellen wir Ihnen auf unserer Seite Flammkuchen: Spezialität aus dem Elsass vor. Sie können den Boden aber auch mit Hefe backen: Knusprig wird er in jedem Fall. Während die Teigkugel an einem warmen Ort geht, bereiten Sie die weiteren Zutaten vor: Der klassische Elsässer-Flammkuchen-Belag besteht aus Speck, Zwiebeln und Schmand beziehungsweise einer Creme aus Sauerrahm oder saurer Sahne und Crème fraîche, die Sie nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann geht es ab in den Backofen. Der knusprig goldene Rand verrät, dass der Flammkuchen fertig ist. Was Sie zum Flammkuchen trinken können? Es eignen sich alle leichten Weißweine. Oder Sie greifen im Herbst zu einer besonderen Wein-Spezialität: dem Federweißer. Das ist ein sehr junger Wein, eigentlich ein halbgegorener Traubenmost, der noch relativ süß schmeckt und ein wenig Kohlensäure enthält. Aufgrund seines leichten, fruchtigen Charakters passt er besonders gut zu Flammkuchen, Zwiebelkuchen &. Co. Tipp: Sie haben sich in der Menge verschätzt und noch Elsässer Flammkuchen übrig? Lassen Sie ihn vollständig abkühlen, dann können Sie ihn bis zu sechs Monate luftdicht verpackt im Tiefkühlschrank aufbewahren. Anschließend einfach im Backofen aufbacken und genießen. Frischer Flammkuchen hält sich etwa drei Tage im Kühlschrank.

Teig und Belag für Flammkuchen Elsässer Art variieren

Wer gar nicht genug von Elsässer Flammkuchen bekommen kann, sollte sich unsere weiteren Rezeptideen nicht entgehen lassen.

  • Einfacher Flammkuchen: Wenn es richtig schnell gehen muss, können Sie den Flammkuchen-Boden aus Filoteig zubereiten. Mit unserem Rezept für dreierlei Flammkuchen müssen Sie sich nicht einmal für einen Belag entscheiden: Mit nur einem Rezept zaubern Sie einen schnellen Flammkuchen mit Lachs, Bündner Fleisch und Roter Bete.
  • Veggie-Favoriten: Unsere Kürbis-Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse und Apfel-Flammkuchen mit Brie sind gerade im Herbst ein Hit.
  • Flammkuchen ohne Weizen: Elsässer Flammkuchen lässt sich auch aus Dinkelvollkornmehl backen – und mit aromatischem Käse, Tomaten und Spinat belegen, wie in unserem Rezept für Flammkuchen mit Ziegenkäse beschrieben.
  • Low Carb: Bereiten Sie Ihren Elsässer Flammkuchen mit Mandelmehl statt Weizen oder Dinkel zu.
  • Kalorienarmer Genuss: Kalorien können Sie bei der Zubereitung reduzieren, indem Sie die fettreiche Schmandcreme des original Flammkuchens durch Magerquark mit Kräutern ersetzen.
  • Vegane Variante: Ein veganes Elsässer-Flammkuchen-Rezept lässt sich aus Nussmus, Räuchertofu, Sojajoghurt und pflanzlicher Sahne kreieren.
  • Süße Flammkuchen: Für Naschkatzen bieten sich auch Rezepte für süße Flammkuchen mit Äpfeln, Birnen oder auch Zwetschgen an – ein tolles Dessert für Groß und Klein im Herbst. Für noch mehr herbstlichen Genuss lassen Sie sich von unseren Herbstmenüs inspirieren!